Pressearchiv

landshuter zeitung | samstag, 3. februar 2018

landshuter wochenblatt | mittwoch, 7. februar 2018

April 2017

Ganslberg muss der Stiftung Koenig erhalten bleiben – ein Appell

Offener Brief des Vereins an Stiftungsrat, Stadtrat, Oberbürgermeister, Regierung von Niederbayern, Landrat, TU München, Akademie der Bildenden Künste München und Skulpturenmuseum – sowie an die Medien

Sehr geehrte Damen und Herren,

Fritz Koenig und Ganslberg gehören untrennbar zusammen. Die Hofstelle bei Altdorf hat sich der Künstler Anfang der 1960er-Jahre nach seinen Vorstellungen gebaut und zu seinem Lebens- und Arbeitsraum gemacht. Der Ganslberg mit seinen großflächigen Wiesen und Wäldern hat ihn inspiriert und im offenen Skulpturenpark erhielten seine Bildhauerarbeiten durch Bewitterung ihre charakteristische Patina. Viele dieser Skulpturen sind dem Ort nach wie vor untrennbar verbunden. Der Ganslberg ist Ausdruck der Persönlichkeit Koenigs, seines Lebens, seines Wirkens, seiner Geschichte. Wer den Menschen und Künstler Fritz Koenig und seine Frau Maria Koenig verstehen will, muss den Ganslberg erleben. Es wäre unverantwortlich, diese Anlage aus dem Stiftungsvermögen zu lösen und zu verkaufen. Wir appellieren deshalb dringend an die Verantwortlichen, den Ganslberg im Sinne Koenigs zu erhalten und zu nutzen. Sich auf die anfallenden Kosten zu berufen, wäre zu kurz gegriffen und dem Andenken des bedeutenden Künstlers nicht angemessen. Hier Partner im Bereich der vielfältigen Kulturförderungen zu finden liegt in den Händen des hochkarätig besetzten Stiftungsrates.

Es gibt bereits den Vorschlag, den Ganslberg zu einem kreativen Ort zu entwickeln, der in Verbindung mit dem Skulpturenmuseum als bewahrendem Ort neue Möglichkeiten der Kulturvermittlung eröffnet. In aktiver Auseinandersetzung mit Ort und Werk könnten beispielsweise angehende Bildhauer sich vom Lebenswerk Koenigs inspirieren lassen und Ganslberg als Lebens- und Arbeitsort auf Zeit nutzen und damit auch das kulturelle Leben Landshuts und der Region bereichern. Eine Zusammenarbeit mit der Technischen Universität München, wo Koenig lange Jahre plastisches Gestalten lehrte, bietet sich an. Die Stiftung, die Stadt Landshut und die Institutionen des Freistaates Bayern tragen eine große Verantwortung für das kulturelle Erbe nicht nur dieser Region.

Wir bitten die Verantwortlichen, alle Möglichkeiten verantwortungsbewußt und weitsichtig zu prüfen und Ihre Entscheidungen im Sinne der Allgemeinheit zu treffen!

Mit freundlichen Grüßen,

architektur und kunst e. v. landshut
1.Vorsitzende
Dipl.-Ing. Architektin Barbara Anetsberger

landshuter zeitung | freitag, 14. februar 2017

guten morgen landshut | donnerstag, 13. april 2017
“Ausdruck der Persönlichkeit Koenigs, seines Lebens, seines Wirkens”: Ganslberg muss erhalten bleiben, fordert der Verein Architektur und Kunst in einem offenen Brief

landshuter wochenblatt | donnerstag, 13. april 2017

Landshuter Architekten fordern Erhalt von Fritz Koenigs Anwesen!

http://www.wochenblatt.de/nachrichten/landshut/regionales/Landshuter-Architekten-fordern-Erhalt-von-Fritz-Koenigs-Anwesen-;art67,437402

landshuter zeitung | mittwoch, 8. februar 2017

guten morgen landshut | dienstag, 7. februar 2017

Wagnergasse: Verein Architektur und Kunst will bei neuer Bebauung “die beste Lösung” – und plädiert für einen (beschränkten) Wettbewerb

landshuter zeitung | freitag, 9.september 2016

landshuter zeitung | freitag, 9.september 2016

Architektur und Kunst hat auch 2016/17 sehr viel zu bieten:
Vorträge und Filme, Häuser und Menschen, Exkursionen nach Venedig und Bamberg

landshuter zeitung | freitag, 8. juni 2016

guten morgen landshut | mitwoch, 6. juni 2016

250 Leute im Koenig-Museum bei der ersten Podiumsdiskussion zur OB-Wahl – FDP-Mann Alexander Putz war der gefühlte Punktsieger

Architektur und Kunst hat auch 2016/17 sehr viel zu bieten:
Vorträge und Filme, Häuser und Menschen, Exkursionen nach Venedig und Bamberg

landshuter zeitung | freitag, 29. april 2016

landshuter zeitung | freitag, 29. april 2016

guten morgen landshut | samstag, 26. märz 2016

„Wir müssen mit Grund und Boden völlig anders umgehen!“ – Experte Ulrich Kriese zu Gast bei Architektur und Kunst

„Wem gehört der Boden, wem gehört die Stadt?“ Der Titel des Vortrags von Ulrich Kriese, Umweltwissenschaftler und Landschaftsplaner, lockte gut 40 Besucher zur Veranstaltung des Vereins Architektur und Kunst. Die aktuelle Vortragsreihe des Vereins befasst sich aus verschiedenen Blickwinkeln mit dem Thema Wohnen und soll dazu beitragen, Grundlagen für eine fachbezogene Diskussion über die Ziele der Stadtentwicklung in Landshut zu liefern.

Kriese konnte in seinem Vortrag den Besuchern – unter ihnen die Landtagsabgeordnete Rosi Steinberger, die OB-Kandidaten Stefan Gruber und Patricia Steinberger sowie die Stadträte Hedwig Borgmann und Bernd Friedrich – spannende und interessante Ansätze einer alternativen Bodenpolitik und damit verbundenen Siedlungsentwicklung vermitteln. „Wir müssen mit Grund und Boden völlig anders umgehen“, so die klare Botschaft Krieses, Mitinitiator und Mitglied in diversen Boden-Stiftungen in der Schweiz.

Die begrenzte Ressource Land zähle heute zu den begehrtesten Anlagegütern. Bodenpreise stiegen in bisher ungekannte Höhen, bezahlbarer Wohnraum werde immer knapper, die öffentliche Hand verkaufe (allzu) häufig ihre Liegenschaften. Eine gewinnorientierte Verwendung von Grund und Boden führe oft zu Konflikten mit dem Schutz von Natur und Umwelt und den Bedürfnissen künftiger Generationen, was früher oder später Kosten aufwerfe, die von der Gesellschaft getragen werden müssten. Viele Bodeneigentümer würden auf Bodenwertsteigerungen spekulieren und damit Grundstücke einfach „liegenlassen“, während sinnvolle Projekte nicht verwirklich werden könnten.

Der Referent benannte den Schlüssel zur Problemlösung: die Trennung zwischen Boden und Bodennutzung. Eine solche Trennung würde zu neuen sozialen Bewegungen, alternativen Eigentumsformen, alternativen Formen der Besteuerung sowie der verstärkten Anwendung des Erbbaurechts führen.

Kriese konnte anhand einiger Beispiele der Schweizer Stiftung Edith Maryon anschaulich erläutern, wie der gesellschaftliche Nutzen von Grund und Boden maximiert werden könne und damit sozial nützliche und wertvolle Projekte möglich seien. Die Stiftung Maryon übernimmt Liegenschaften durch Kauf oder Schenkung und stellt sie den Nutzern langfristig und sozial verträglich zur Verfügung. Es konnten bereits mehrere Wohnprojekte, aber auch Arbeits- und Künstlerprojekte erfolgreich gestartet und durchgeführt werden.

Der Referent ging ausführlich auf das Thema Erbbaurecht ein, was auch für die Kommune eine interessante Alternative zum Verkauf von Grundstücken sein könne. So habe man langfristig wiederkehrende Einnahmen durch Erbbauzins, könne aber gleichzeitig einen Beitrag leisten, Wohneigentum für weniger Kapital zu ermöglichen. Im Schweizer Kanton Basel Stadt erzielte die Neue Bodeninitiative, von Ulrich Kriese mitgegründet, Ende Februar einen vielbeachteten Erfolg: 67 Prozent der Basler votierten bei einer Abstimmung für das Kernanliegen der Initiative, demzufolge der Kanton sein Land nicht mehr verkaufen soll: Verkäufe sind nur möglich, sofern sie über Landzukäufe ausgeglichen werden.

Zu guter Letzt plädierte der Referent eindringlich für eine Reform der Grundsteuer, die ebenso Grundlage für eine andere Bodenpolitik sei. Die derzeitige Grundsteuerpolitik leiste keinen Anreiz zu einer Mobilisierung von Grundstücken.

Bei den letzten beiden Vorträgen des Vereins zum Thema Wohnen wird zunächst am Mittwoch, 27. April, Architektin Roswitha Näbauer vom Münchner Büro „Zwischenräume“ Beispiele neuer Wohnformen zeigen – u.a. auch das erste gemeinschaftliche Wohnprojekt Landshuts der GeWoSchoen im Baugebiet Schönbrunner Wasen. Am Mittwoch, 4. Mai, wird schließlich Geschäftsführer Günther Krailinger in seinem Vortrag die Städtische Wohnungsbaugesellschaft Straubing vorstellen. Die beiden Veranstaltungen finden jeweils um 20 Uhr im Kunstverein Landshut in der Herrngasse statt.

landshuter zeitung | dienstag, 15. märz 2016

landshuter zeitung | dienstag, 01. dezember 2015

guten morgen landshut | mittwoch, 30. september 2015

„Schade, dass die Finnen nicht in Landshut sind”: Ausstellung über moderne Kirchen begeistert Bürgermeister, Stiftspropst und zahlreiche Gäste

30. September 2015, 23:38 Uhr

Mag das Thema für das Landshuter Publikum an sich eher exotisch anmuten – das Interesse an der Vernissage der Ausstellung über Kirchen und Kapellen in Finnland seit 2000 (“Lichtzauber und Materialität”) am Mittwochabend im Marstall der Residenz war sehr respektabel. Auf den eigens aufgestellten Bierbänken war während des offiziellen Teils kein Platz mehr frei, und zudem lauschten Stehplatzbesucher der Begrüßung von Barbara Anetsberger, der Vorsitzenden des veranstaltenden Vereins Architektur und Kunst, sowie den Reden von Bürgermeister Thomas Keyßner, Stiftspropst Franz Joseph Baur und Kurator Wolfgang Jean Stock.

Letzterer zeigte sich regelrecht begeistert vom Ort der Veranstaltung. Der Marstall gebe dieser Ausstellung einen “ganz besonderen Charakter”, in Landshut sei die Präsentation der modernen Sakralbauten viel ansprechender als etwa in München, wo zum gleichen Anlass extra finnische Architekten eingeflogen seien. “Schade”, seufzte Stock und ließ seinen Blick durch den Marstall schweifen, “dass die Finnen nicht hier in Landshut sind!”

Stiftspropst Franz Joseph Baur bekannte, er sei “von Amts wegen und persönlich neugierig” auf das, was er in dieser Ausstellung zu sehen bekomme. Hauptredner Stock beantwortete übrigens die selbstgestellte Frage “Woran erkennt man einen Sakralbau?” mit dem Bonmot “Der Mann zieht den Hut, und das Weib schweigt.”

Thomas Keyßner hatte eingangs die Aktivitäten und Veranstaltungen von Architektur und Kunst ausdrücklich gewürdigt. “Landshut freut sich”, so der Bürgermeister, auf das neue Programm des Vereins, das interessante Themen in einer enormen Breite auf die öffentliche Agenda setze. Die fürwahr sehenswerte Ausstellung über finnische Kirchen ist der Startschuss, sie dauert bis zum 11. Oktober (Montag bis Freitag 12 bis 19 Uhr, Samstag/Sonntag 11 bis 19 Uhr). Das gesamte Programm des Vereins findet man unter http://architektur-kunst-landshut.de.

landshuter zeitung | dienstag, 14. september 2015

guten morgen landshut | donnerstag, 10. september 2015

pressemitteilung des vereins vom 24.07.2015

Wettbewerb für das Feldmannhaus Altstadt 99

Beim Neubau des Feldmannhauses Altstadt 99 setzt sich der Verein architektur und kunst nachdrücklich für einen Architektenwettbewerb ein. Dieser Neubau ist eine besondere Herausforderung für den Bauherrn, die Hl Geist Spitalstiftung, und für die planenden Architekten. Er wird an einer besonders sensiblen Stelle im Gefüge der Kernstadt stehen und den ganzen Straßenraum der Altstadt beeinflussen. Besondere Rücksicht erfordert auch die Nähe zur historischen Hl. Geistkirche.

Architekten sind bereit, sich an einem geregelten Wettbewerbsverfahren zu beteiligen. Der Bauherr und der Stadtrat bekommen dadurch die Chance, aus einer Vielzahl von Entwürfen die beste Lösung auszuwählen. Sie sehen eine große Auswahl an Gestaltungsvorschlagen ganz unterschiedlicher Architekturauffassungen. Im Vergleich können sich Bauherr und Stadtrat eine fundierte Meinung bilden.

Ein Wettbewerb spart viel Zeit bei der Entscheidungsfindung, da die zahlreichen Lösungsvorschläge gleichzeitig entstehen und beurteilt werden können. Die Möglichkeit, zunächst einen Direktauftrag zu erteilen und erst bei einem unbefriedigenden Ergebnis an einen Wettbewerb zu denken, hält der Verein architektur und kunst für einen unnötigen Umweg.

Der Wettbewerb kann auch auf die Fassadengestaltung beschränkt werden, die bei diesem Projekt besondere gestalterische Sorgfalt erfordert.

pressemitteilung des vereins vom 19.05.2015

Verein architektur und kunst fordert Fassadenwettbewerb

Der Verein architektur und kunst e.v. landshut bringt zum Thema Feldmannhäuser einen neuen Ansatz ins Spiel. Der Bausenat der Stadt Landshut hat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, dass das Haus Altstadt 99 abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden soll.

Der Verein fordert nun im Zuge der Planungen für den Neubau die Auslobung eines Fassadenwettbewerbs:

„An dieser sensiblen Stelle im Ensemble Altstadt ist eine überzeugende Architektur besonders wichtig. Ein Fassadenwettbewerb ist hier das beste Instrument, eine optimale Lösung zu finden. Die Hl. Geistspitalstiftung der Stadt hat gerade als öffentlicher Bauherr die Möglichkeit und auch die Pflicht, beispielhaft voranzugehen. An dieser Bauaufgabe kann man zeigen, dass ein qualitätvoller Neubau auch ohne historisierende Gestaltung einen guten Bezug zur Altstadt finden kann.“